Tierärztin
Karin Schmid
Tel: 0650 544 17 76
Tierärztin
Petra Weiermayer
Tel: 0664 861 89 64
Chippflicht - Homöopathie - Huforthopädie - Impfungen - Kräuter - Röntgen
Die angeführten Impfschemata beziehen sich auf Impfstoffe, welche in meiner Praxis verwendet werden.
Wundstarrkrampf ist eine tödliche Form der Wundinfektion. Gefährdung besteht vor allem bei Stichwunden, da sich der Erreger unter Sauerstoffentzug rasch vermehrt.
| 1. Impfung | 4.-9. Lebensmonat je nach Impfstatus der Mutter |
| 2. Impfung | 4-6 Wochen nach der Erstimpfung |
| 3. Impfung | nach 6 Monaten |
| Auffrischung | alle 2 Jahre |
| Zuchtstuten | 4 - 6 Wochen vor dem Abfohlen |
Influenza ist eine fieberhafte und hoch ansteckende Atemwegserkrankung. Die Grippe an sich ist nicht gefährlich, Probleme entstehen bei bakteriellen Sekundärinfektionen und diese können zu dauerhaften Schädigungen (z.B. Dämpfigkeit) und sogar zum Tod führen.
| 1. Impfung | 5.-9. Lebensmonat - je nach Impfstatus der Mutter |
| 2. Impfung | 4-6 Wochen nach der Erstimpfung |
| 3. Impfung | nach 6 Monaten |
| Auffrischung | einmal jährlich bzw. halbjährlich* |
| Zuchtstuten | im 9. Trächtigkeitsmonat |
* Die genauen Bestimmungen der ÖTO finden Sie hier.
Link zum FEI-Reglement bezüglich Impfungen finden Sie
hier.
Herpesviren treten in verschiedenen Stämmen auf, je nach Stamm gibt es verschiedene klinische Erscheinungsformen:
- Spätabort ca. 8.-11. Trächtigkeitsmonat
- Deckexanthem
- Atemwegserkrankung
- neurologische Form
| 1. Impfung | 5.-9. Lebensmonat - je nach Impfstatus der Mutter |
| 2. Impfung | 4-6 Wochen nach der Erstimpfung |
| 3. Impfung | nach 6 Monaten |
| Auffrischung | halbjährlich |
| Zuchtstuten | im 5., 7. und 9. Trächtigkeitsmonat |
| 1. Impfung | 2. - 6. Lebensmonat - je nach Impfstatus der Mutter |
| Auffrischung | jährlich (bei Hund und Katze beträgt die Zulassung 3 Jahre) |
Manche Pferde zeigen nach Impfungen überschießenden Reaktion. Um solche Pferde vor Impfschäden zu bewahren ist es möglich zuvor den sogenannten Antikörper-Titer zu bestimmen. Dazu ist eine Blutabnahme und Untersuchung im Labor notwendig.
Sofern verfügbar werden Impfstoffe ohne Thiomersal (Quecksilber) eingesetzt.
Vorteile der Einzelimpfung:
1. Einzelimpfungen sind besser verträglich
2. bei einer überschießenden Impfreaktion ist es möglich diese dem Impfstoff zuzuordnen.
Nachteil der Einzelimpfung:
2 Einzelimpfungen verursachen mehr Kosten als eine Impfung mit einem Kombinationsimpfstoff, da vor jeder Impfung eine Untersuchung durchgeführt wird.
Sollte Ihr Pferd mit unerwünschten Nebenwirkungen reagieren, dann teilen Sie mir dies unbedingt mit. In den meisten Fällen lässt sich dies durch eine begleitende homöopathische Behandlung verhindern bzw. beheben.